Deutsche sind gegen militante Tierschützer

Umfrage beweist: Aktionen gegen Jäger werden strikt abgelehnt

Militante Tierschützer, die als Jagdgegner mit ihren Aktionen
- wie zum Beispiel dem Ansägen von Hochsitzen - Gesundheit
und Leben von Jägern bedrohen, haben in Deutschland keinerlei
Lobby. 98 % aller Deutschen verurteilen solche Aktionen gegen
Jäger als Straftaten und lehnen diese völlig ab. Dies ist
das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Institutes
für Marktforschung und Kommunikation (IFA), die der Deutsche
Jagdschutz-Verband (DJV) heute in Berlin vorstellte.

Um Jagd und Jäger selbst ging es in weiteren Fragen, die per
Telefoninterviews - von über 1.000 Gesprächspartnern in ganz
Deutschland quer durch alle Alters- und Gesellschaftsgruppen -
beantwortet wurden: "Jagd ist notwendig" erklären dabei 83% der Befragten und
81% sind der Meinung, dass durch die Jagd der Wald vor Wildschäden
geschützt wird.

Fast 90 % der befragten Personen sind der Ansicht, dass Jäger die Natur
lieben. Sie bescheinigen ihnen auch einen verantwortungsvollen Umgang
mit der Natur, denn rund 70 % finden, dass Jäger selten gewordenen Arten helfen
und viel Zeit für den praktischen Naturschutz aufwenden.

"Das Image der Jäger ist weitaus besser, als viele Tierschutzgruppen
behaupten", resümierte DJV-Präsident Constantin Freiherr
Heereman. Besorgt sei er aber darüber, dass die Hetzkampagnen
von Tierschützern andere Menschen zu Straftaten anstiften
könnten. "Wir werden alle rechtlichen Mittel ausschöpfen,
um gegen Gewaltaufrufe militanter Tierschützer vorzugehen",
kündigte der Präsident an, "da ist es ein gutes Gefühl zu
wissen, dass die Mehrheit der Menschen in unserem Land hinter
uns steht".


Weitere Informationen zur Imagebefragung finden Sie unter: www.newsroom.de/djv -> Themen -> DJV/Jagd