Hubertusfeier mit Jungjägerschlag in der Stadthalle

 Von Daniel Steffen

 

 Nach einjährigem Büffeln war es endlich soweit: Acht erfolgreiche Jägerprüfungsabsolventen, darunter zwei Damen, trafen sich nach der Hubertusmesse im Dom in der Stadthalle, um im Rahmen einer kleinen Feierstunde zusammen mit ihren Angehörigen, Freunden und Vereinsmitgliedern nun endgültig in die Reihen der Jägerschaft des Jagdklubs Limburg aufgenommen zu werden.

 Vorsitzender Michael Schales begrüßte die Jungjäger und zollte ihnen Anerkennung für die bestandene Prüfung, die auch das grüne Abitur genannt wird.

 Der Aus- und Weiterbildung der Jäger sei eine besondere Bedeutung beizumessen, betonte der Vorsitzende. Wer in einer transparenten Gesellschaft wie der unsrigen als Waffenträger in Erscheinung trete, müsse sich besonderen Ansprüchen hinsichtlich der Seriosität und Fachkunde stellen. Es reiche nicht aus, dass sich der Jäger auf seine aufwendige Jägerausbildung und die Prüfung beruft ,vielmehr sei seine Mitarbeit nach innen und außen notwendig. Für die Jungjäger beginne nun die Bewährung in der Praxis. Durch ihr hohes fachliches Wissen können sie dazu beitragen das geänderte Verständnis der Menschen durch ihr persönliches Verhalten unter Beachtung von Moral und Waidgerechtigkeit positiv zu beeinflussen. Schales besonderer Dank galt den Ausbildern, die an 110 Tagen Unterricht und praktischen Unterweisungen in der Natur den Lehrstoff vermittelten.

 Kreisjagdberater Werner Laux ermahnte in einer eindrucksvollen Rede die Jungjäger ihre Ideen und Taten auch umzusetzen und in einer ehrlichen Öffentlichkeitsarbeit kundzutun. Jagd ist eben kein Privileg ,sondern stellt ein altes Kulturgut dar - Jagd dürfe nie zum Sport oder Hobby degradiert werden. Die Jäger seien bereit, die Verantwortung für die freilebenden Tierwelt und deren Lebensräume zu übernehmen Meist – sie verwenden schließlich einen Großteil ihrer Freizeit und Geld für die Gestaltung und Pflege von Hecken ,Wassertümpel, Wildäsungsflächen und Brachflächen.

 Als Höhepunkt der Feier erhielten die Jäger, nach einem gemeinsamen Gelöbnis den Jägerschlag mit dem Hirschfänger. Der Vorsitzender Michael Schales überreichte die Jägerbriefe an Claudia Kleinle,(Linter), Maike Erwe  (Weilrod-Hasselbach), Sebastian Böttcher (Limburg), Jürgen Müller, (Steinbach), Klaus Dieter Schüßler (Gückingen), Marco Ohlmann (Linter), Paul Schermuly (Hangenmeilingen), Wolf Kessler (Balduinstein) und Andre Fritz(Nentershausen).

 to:Steffen

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