Impressionen von der Hubertusmesse des Jagdjahres 2001/02,

 im Hohen Dom zu Limburg

Am ersten Sonntag nach dem kalendarischen Hubertustag hieß es für viele Grünröcke, Loden gegen Anzug tauschen. Über tausend Besucher aus der ganzen Region strömten in den Limburger Dom um einem geistlich-musikalischen Leckerbissen beizuwohnen, der Hubertusmesse des Franzosen J. Cantin, dargebracht von der Bläsergruppe des Jagdklub Limburg unter der Leitung von Dietmar Wilhelm.

Bereits von weitem strahlte der Altarraum im Grün heimischer Wälder, das zu Ehren von Hubertus den Rahmen für die festliche Messe bildete. Den linken Altarraum schmückte ein Hirschgeweih mit dem strahlenden Kreuz zwischen den Stangen.

Schulpfarrer Friedhelm Meudt richtete ein  herzliches Willkommen  an die Gottesdienstbesucher und beeindruckte mit deutlichen Worten in seiner diesjährigen Hubertusansprache. „Wie sie wissen ,war der Heilige Hubertus ein besessener Jäger, der aber durch die  Erscheinung eines   Hirsches  mit einem Kruzifix im Geweih  bekehrt wurde , das Jagen zwar weiter ausübte, aber fortan sich der Hege und des Naturschutzes widmete.  Diese Legende sei die Grundlage dafür, dass heute die Hubertusmesse gefeiert werde.  „Damit wir uns erinnern, unseren Lebensraum für unsere Nachkommen erhalten und nicht ausbeuten. Während diese Worte noch in den Köpfen der Besucher  kreisten, lieferten die  24 Jagdhornbläser unter der bewährten Leitung von Dietmar Wilhelm den musikalischen Rahmen zur Hubertusmesse. Die Melodien , die bereits sei über 30 Jahren im Dom erklingen, reihten sich harmonisch in den Gottesdienst ein. Kyrie, Gloria und weitere liturgische Stücke wurden von den Bläsern stimmungsvoll intoniert und konnten sich in der Säulenhalle des hohen  Domes entfalten.  Mit dem „Hubertusmarsch“ klang der Gottesdienst schließlich aus und dankend nahm die Bläsergruppe den langanhaltenden Applaus im Kirchenrund entgegen.

Daniel Steffen